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Giuseppe
Medagli
wurde am 10.3.56 in Neapel geboren. Nach seinem Kunststudium prägte
er das kulturelle Leben dieser Stadt mit. Der in Deutschland lebende Künstler
kam 1981 anlässlich einer Ausstellung nach Wuppertal. Seine interessanten
Arbeiten fanden sofort Beachtung, so dass Medagli zur Teilnahme an weiteren
wichtigen Expositionen eingeladen wurde. Auch führte er große,
beeindruckende Projekte durch, wie z. B. die Arbeit an der „Schule von
Athen- Abschweifungen von einem Thema“ im Von der Heydt-Museum, Wuppertal,
(1984/85), „Verpackte Ölbilder“ Palais des Nation, Genf (1986) und
„Ohne die Mauer“ im Reichstag, Berlin (1991).
Medaglis intensive Beziehung zur Geschichte,
im Falle der „verpackten Ölbilder“ zu mythologische Themen, offenbart
sich ebenfalls im Zyklus der „bemalten Titelseiten“, die dem Publikum 1991
in einer von der damaligen Bundestagspräsidentin Prof. Dr. Rita Süssmuth
eröffneten Ausstellung im Reichstag vorgestellt wurden.
Die internationale Presse widmete dem
Ereignis großes Interesse. Unter dem Titel „OHNE DIE MAUER“ griff
Medagli das Thema der Wiedervereinigung auf und verarbeitete 50 Titelseiten
von Zeitungen aus dem In- und Ausland, die sich mit diesem Geschehen befassten.
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